Elektrolyseure können lokale Überschüsse aus Wind- und Sonnenstrom für die Produktion von Wasserstoff, hergestellt aus erneuerbarer Energie, nutzen. Damit leisten sie einen Beitrag zur Netzstabilität und Versorgungssicherheit.
In der Region Uckermark-Barnim bestehen aufgrund vorhandener Energieerzeugungspotenziale Möglichkeiten zur Entwicklung von Wasserstoffprojekten. Der aus erneuerbaren Energiequellen erzeugte Wasserstoff kann für Anwendungen in Industrie und Logistik eingesetzt werden.
Im Rahmen des Projektes „H2 Wasserstoffregion Uckermark-Barnim UB“ wurden bereits mögliche Potenzialstandorte für eine Wasserstoffproduktion analysiert. Welche Standorte in Zukunft in die nähere Auswahl rücken, soll nun in der aktuellen Förderperiode weiter untersucht und vorangetrieben werden.
Weitere Projekte aus der Region
Für das Jahr 2029 plant die Firma ENERTRAG, einen Elektrolyseur bei Prenzlau mit einer Leistung von 130 MW zu bauen, mit dem Ziel, Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen für industrielle Anwendungen zu produzieren. Das Projekt ist Teil des EU-IPCEI-Programms Hy2Infra. Zukünftig ist eine direkte Anbindung an das Wasserstoffkernnetz (H2-Kernnetz) vorgesehen.
Auch in Schwedt plant ENERTRAG im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit PCK und Zaffra B.V. die Herstellung von synthetischem Flugkraftstoff, sogenanntem eSAF, mit Wasserstoff, hergestellt aus erneuerbarer Energie und biogenem CO₂.